Deine Rosetten aus Asten und Blattern streben gen Himmel Dein Name verkundet, dass die Behalter fur Pfeile sind, die nach hinten getragen werden Dein hohler Stamm dient in der sengenden Hitze als Kuhle Dein Fruchtfleisch wird gekaut, um Wasser hinter der dicken Baumrinde zu gewinnen Du gedeihst auf Bergrucken und in Schluchten und an heissen, trockenen Orten Du bist in Namaqualand und im sudlichen Sudwesten bekannt Du ruhmst dich auch als Wald, doch findet man dich auch allein und uberall Du wirst besonders von den Wirbelwinden der Wuste bestaubt Deine mannlichen Baume erkennt man an einer leuchtend gelben Blute Zwischen 20 und 30 Jahren erscheint die Blute deiner Knospe zum ersten Mal Deine weiblichen Baume bestehen aus hellroten Zapfen und grunen Flecken Zwischen 200 und 300 Jahren endet dein Pflanzenleben und deine letzte Saison Der Fink baut sein riesiges Nest im hochsten Teil deines Astes Wo Schlange und Schakal mit ihren verangerten Maulwurfen kampfen Deine wunderschone goldgelbe Rinde und Gegabelter Zweig und dickes grunes Blatt Bereits 1865 erwahnte dich Simon van der Stel. Auf seiner Suche nach Kupfer im Norden missachtete er deine Feinheit. Du spiegelst den Wechsel der Jahreszeiten besser wider als jede andere Pflanze. Du verkorperst das Herz und die Schonheit unseres Landes.