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Wagters op die Mure Wachter auf den Mauern – Duits MP4

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Die rechte Hand des Bauern / Wächter auf den Mauern Heute möchte ich bezeugen, was meine rechte Hand mir bedeutet. Jahrelang treu und selbstlos gedient. Ist es da nicht ungewöhnlich, sie heute besonders anzusehen? Um unsere geliebten Wächter im Südwesten in Erinnerung zu rufen. [Refrain] Wächter auf den Mauern, stets bereit zu reagieren. Immer freundlich, mit einem Schwanz, der freudig wedelt. Immer gleich, egal wie schwer der Tag für uns war. Mit euren Augen beobachtet ihr jeden meiner Schritte aufmerksam….

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Die rechte Hand des Bauern / Wächter auf den Mauern — Analyse und erweiterte Beschreibung

Das Gedicht als Liebeserklärung an den treuen Begleiter

D. Botes schreibt dieses Gedicht am 30. Januar 2026 — und es unterscheidet sich grundlegend von allem anderen in seiner Sammlung. Keine Geographie, keine Geschichte, keine Geologie. Nur ein Mensch und sein Hund. Oder vielmehr: ein Mensch und all die Hunde, die er je kannte. Leeu, Topsy, Spokie, Boela, Snippie, Dikkie, Doompie — Namen, die in der Familiengeschichte von Namibias Farmen fortleben.


Der Farmhund im südlichen Afrika: Eine jahrhundertealte Tradition

Der Boerboel ist ein südafrikanischer Bauernhund vom Typ Mastiff. Übersetzt aus dem Afrikaans bedeutet „Boerboel” so viel wie „Bauerndogge” oder „Bauernhund.” Die Geschichte des südafrikanischen Bauernhundes geht auf das Jahr 1652 zurück, als der erste niederländische Verwalter der Kapregion, Jan van Riebeeck, einen sogenannten „Bullenbjiter” mit in das afrikanische Land brachte. Zooplus

Dieser südafrikanische Mastiff wurde von afrikanischen Bauern zur Verteidigung ihrer Häuser und zur Bekämpfung von Pavianen oder Großkatzen eingesetzt. Fera24 Genau diese Bedrohungen nennt Botes in seiner dritten Strophe: Paviane, Leoparden, Warzenschweine und Schlangen. Dies ist keine dichterische Übertreibung — es ist die tägliche Realität des Farmlebens zwischen Ovambo und Karas.


Der Wächter als rechte Hand

Botes nennt seinen Hund die “rechte Hand” — eine Bezeichnung, die in der Farmliteratur des südlichen Afrikas tiefe Wurzeln hat. In Afrika hielt sich der Boerboel beinahe Tag und Nacht draußen auf. Seine Aufgabe war es, sein Territorium zu bewachen. Da er jedoch zu den großen Hunderassen gehört, braucht er als ehemaliger Bauernhund ein großes Areal, das er mit Hingabe und Engagement überwachen und beschützen kann. Hunter Magazin

Botes beschreibt im Gedicht genau diese Eigenschaften: den Hund, der dreiviertel des Tages ruhig zu Füßen des Bauern liegt, immer wachsam, immer bereit — und dennoch mit freudig wedelndem Schwanz willkommen heißt.


Die Gefahren: Ostbockhörner, Paviane und Leoparden

Die Auflistung der Feinde des Farmhundes in Botes’ Gedicht ist präzise und sachlich: Oryx-Antilopen mit ihren langen Hörnern, Paviane in Rudeln, Schlangen, Leoparden und Warzenschweine. Der Boerboel war besonders bei den Farmern sehr beliebt, sie schätzten sein ruhiges Wesen und seinen verlässlichen Arbeitswillen. Durch seine Aufgabe als Wachhund hat er einen selbstsicheren Charakter. edogs Magazin Dieser Mut kostete viele dieser Hunde das Leben — und Botes erkennt das mit stiller Trauer an.


Namen als Erinnerung

Die Namen — Leeu, Topsy, Spokie, Boela — sind keine Erfindung. Sie sind die echten Namen echter Hunde auf echten Farmen, von Ovambo bis Karas. Jeder Namibianer, der auf einer Farm aufgewachsen ist, hat solche Namen im Herz. Das Gedicht ist damit nicht nur ein Lied über einen Hund — es ist ein kollektives Denkmal für alle Wächter, die nie alt wurden.

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